Ausgangssituation Grundwassertransport Chemiepark Bitterfeld

Beim Grundwassertransport haben sich im Rohrsystem nach wenigen Monaten feste Randablagerungen aus anorganischem Material gebildet. Die Ablagerungen haben eine Dicke von 35-47mm. Die Förderpumpen sind max. 10 Tage betriebsbereit und werden danach getauscht und gereinigt. Bei der Inbetriebnahme des Fluid-Liner® wurde das Rohrleitungssystem nicht mechanisch gereinigt.

 

Ausgangssituation Biomassekraftwerk Friedersdorf

 

Die Fermenterkammer wird mit Maissilage beschickt. Aus Düsen rieselt das Perkolat auf die Silage und wäscht so das organische Material aus. Das Perkolat wird im Kreislauf gefahren und so dem anaeroben Prozesswasserspeicher (Perkulatspeicher) kontinuierlich Nährstoffe zugeführt. Durch den Abbau der organischen Säuren zu Biogas im Perkolatspeicher, steigt der pH - Wert des Perkolats teilweise über den Neutralpunkt. Aufgrund des alkalischen Perkolates bildet sich Struvit. Dieses wächst sehr stark in Rohrleitungen, Förderpumpen, Verteilerdüsen, an Armaturen und Feststofffiltern an. Sehr kurze Reinigungsintervalle senken die Verfügbarkeit der Anlage. Ein wirtschaftlicher Betrieb ist unter diesen Bedingungen nicht möglich.

 

Ausgangssituation Klärschlammbehandlungsanlage Langenbrahm (Ruhrverband)

Feste Randablagerungen aus Calciumcarbonat mit starker Verzopfung und hoher Querschnittsverengung, bis zur „fast“ Verstopfung. Die maximale Förderleistung wurde nicht erreicht. SW-Pumpe wird über den Druckschalter abgeschaltet. Die Rohrleitung wurde vor dem Einsatz des induktiven Schutzsystemes chemisch gereinigt.

 

Ausgangssituation

Harte Inkrustationen, die sich schichtweise an der Wand der Zentrifugen aufbauen, beeinträchtigen einerseits auf Dauer die Leistung und Lebensdauer der Zentrifugen andererseits die Intervalle der Aufpanzerung. Selbst mit dem Einsatz von Chemikalien ist es schwer, Ablagerungen in den Zentrifugen zu vermeiden. So erfolgt in gewissen Abständen eine chemische oder mechanische Reinigung der Zentrifugen. Das entfernte Material ist sehr fest.

 

Ausgangssituation in der Rohrleitung vom Schlammvorlagebehälter bis zum Faulturm der Kläranlage Oldenburg

Massive Inkrustationen aus gehärteten Fettablagerungen in der gesamten Rohrleitung (ca. 300 m). Aufwändige Reinigung nur mit Hochdruck (Fräsen) durchführbar; mit mäßigem Erfolg. Ablagerungen durch 120°C heißes Wasser und Fettlöser nicht entfernbar.

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