EMP-Technologie

Physikalische Fluidbehandlung durch Einsatz resonanter elektromagnetischer Pulsation

 

Wissenschaftlicher Hintergrund

Die Institut für Fluidtechnologien GmbH beschäftigt sich seit über zwei Jahrzehnten mit der Erforschung und Anwendung elektromagnetischer Wechselfelder auf Basis resonanter Pulsation (EMP) in verschiedenen Fluiden.
Ziel ist es, physikalische Eigenschaften strömender Medien und deren organische und anoragnische Inhaltsstoffe gezielt zu beeinflussen, durch die kontrollierte Eintragung von modulierten, alternierenden elektromagnetischen Feldern. 
Das Prinzip beruht auf der gepulsten Eintragung von Energie zur Änderung physikalischer Eigenschaften, wie Veränderung in der Kristallstruktur bei Fällungsreaktionen, zur Verbesserung von Stoffumsatzraten und Löslichkeit sowie zur Herabsetzung der Oberflächenspannung.
Weiterhin ist es mit einer Pulsströmung möglich, über die fluiddynamischen Variablen (Pulsfrequenz, Pulsamplitude und Strömungsgeschwindigkeit) eine Verbesserung der Strömungseigenschaften - insbesondere in Rohrwandnähe - zu erzielen (Annular-Effekt).
Darüber hinaus eröffnet die EMP-Technologie ein breites Spektrum an Forschungsfeldern mit hoher industrieller Relevanz, etwa bei der Verminderung und Vermeidung von biologischen Ablagerungen, Strömungsoptimierung oder Stofftransportsteigerung.
Viele Wirkmechanismen sind bereits nachgewiesen – andere befinden sich in aktiver Entwicklung.

 

Technologie

Bei der eigens entwickelten EMP-Technologie werden kontaktlos über Induktionsspulen (Induktoren) elektromagnetische Wechselfelder in die Rohrströmung eingetragen, welche sich durch modulierbare Frequenz, variable Pulsamplitude und angepasste Signalstruktur exakt auf das zu behandelnde Medium abstimmen lassen.

 

Angewandte Effekte

  • Veränderung der Modifikation und Struktur von kristallinen Ablagerungen
    Es entstehen größtenteils nur noch Mikrokeime bzw. solche Kristallmodifikationen, die kaum noch haftfähig sind und mit der Rohrströmung ausgetragen werden
  • Geringeres Kristallwachstum
    Die Entstehung von neuen harten Ablagerungen wird bedeutend verlangsamt bis vollständig vermieden
  • Veränderungen bei zähen bis festen, fett- und paraffinartigen Ablagerungen
    Die Ablagerungen Sind nach der Behandlung weicher, weniger haftfähig und werden größtenteils mit der Rohrströmung ab- und ausgetragen
  • Verbesserung der Strömungseigenschaften
    Verbesserte Fließeigenschaften und weniger Querschnittsminderung

Das Verfahren arbeitet vollständig chemiefrei, ist energiearm im Betrieb und lässt sich nachrüstbar in fast jedes bestehende System integrieren.

 

Funktionsweise und Vorteile

Vergleich kristalline Ablagerungen

 

 

Alleinstellungsmerkmale

Die EMP-Technologie der IFT - Institut für Fluidtechnologien GmbH besitzt mehrere technologische und marktrelevante Alleinstellungsmerkmale:

  • Physikalische Wirkung statt chemische und/oder mechanische Eingriffe
  • Keine chemischen Zusätze, keine Reaktionsprodukte, keine Umweltbelastung
  • Keine Oberflächenverletzung, kein Rohrleitungswiderstand, weniger Verschleiß
  • keine Prozessunterbrechung, kein Personalaufwand, keine hohen Betriebskosten
  • Hoher Wirkungsgrad
  • unabhängig von der Fließgeschwindigkeit und Konzentrationsschwankungen
  • skalierbar auf jede Rohrdimensionierung und Fördermenge
  • sofort wirksam bei einer Vielzahl von Ablagerungsarten
  • Berührungsloses, energie- und wartungsarmes Verfahren
  • Installation von außen, auch im laufenden Betrieb möglich
  • Minimaler Energieeinsatz durch gepulste, induktiv erzeugte Wechselfelder
  • keine Verschleißteile
  • Praxisbewährt mit dokumentiertem ROI
  • Erfolgreich seit über 20 Jahren europaweit im Einsatz
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung durch eigene Forschung
  • Forschung und Entwicklung neuer Verfahren für die Bio- und Lebensmitteltechnologie, die Ölförderung und -verarbeitung sowie im Bereich der Salzwasserentfrachtung
  • Anwendungen in den Bereichen der Trinkwasseraufbereitung und -förderung, Kühl- und Klimaanlagen, Prozesswasseraufbereitung, bei der Strömungsoptimierung sowie Erhöhung des Stofftransportes über große Distanzen

 

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